Was ist Leichte Sprache & warum sind feste Regeln nicht immer die besten?
Bild, auf dem eine Person das Zeichen "Daumen nach oben/Anhalterzeichen" macht. Bildtext: Was ist Leichte Sprache? Ein Definitionsversuch & was ich von den Regeln halte.

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Es gibt sicher schon den ein oder anderen Blogartikel darüber, was Leichte Sprache eigentlich ist. Nicht zuletzt gibt es wissenschaftliche Dissertationen, die sich mit dem Thema genauer befasst haben und auch der Duden hat inzwischen verschiedene Bücher zur Leichte(n) Sprache herausgebracht.

Inhalt

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Wenn du diesen Beitrag liest und dich schon etwas intensiver mit dem Thema Leichte Sprache oder auch barrierearme Sprache beschäftigst, dann wirst du hier nur wenig Neues erfahren. Und dennoch: Vielleicht hilft es dir, wenn du verstehst, warum ich die starre Einhaltung der Regeln für eine barrierearme Sprache als „falsch“ empfinde.

Sollte die Leichte Sprache für dich neu sein: herzlich willkommen in dieser wunderbaren Welt der Kommunikation. Ich habe sie – mehr oder weniger – durch Zufall für mich entdeckt und sie hat mich seitdem nicht wieder losgelassen. Schon seit meiner Kindheit beschäftige ich mich unterbewusst mit dem Thema, und zwar als große Schwester einer „Person mit Lernschwierigkeiten“. Damals kannte ich die Leichte Sprache nicht. Heute weiß ich: Hätte es diese Sprachform damals gegeben, dann wäre sicher einiges in der schulischen Laufbahn meiner Schwester anders verlaufen.

Aber zurück zum Thema …

Ein Junge zuckt die Achseln und guckt fragend in die Kamera. Bildtext: Was genau ist Leichte Sprache?

Was ist Leichte Sprache überhaupt?

Hier mal mein Versuch, Leichte Sprache in Leichter Sprache zu erklären (nicht prüfgelesen):

Die Leichte Sprache ist eine barriere·arme Sprache.
Das heißt:
Die Menschen sagen oft schwere Worte.
Oder die Menschen schreiben lange Sätze.
Und manchmal sprechen die Menschen auch sehr schnell.

Verstehen wir diese Menschen nicht?
Dann wissen wir nicht:
Was passiert als Nächstes?
Und wir können auch nicht selbst entscheiden.
Zum Beispiel:
Der Arzt oder die Ärztin erklären etwas.
Und der Arzt oder die Ärztin benutzen Fach·begriffe.

Fach·begriffe sind: schwere Worte.
Fach·begriffe benutzen die Menschen in der Fach·sprache.
Zum Beispiel in der Medizin.

Der Arzt oder die Ärztin sagen zum Beispiel:

Ich muss Sie operieren.
Sie sind nämlich krank.
Morgen werde ich Sie operieren.
Deshalb essen Sie bitte heute nichts mehr.
Verstehen wir den Arzt oder die Ärztin nicht?
Dann können wir auch nicht entscheiden:

Möchte ich die Operation machen?
Oder möchte ich diese Operation lieber nicht machen?

Leichte Sprache ist leicht zu verstehen.
Mit Leichter Sprache können wir auch die Ärztin oder den Arzt verstehen.
Und wir können selbst entscheiden.
Es gibt also keine Barrieren mehr.

Barrieren ist ein anderes Wort für: Hindernisse.

Barrieren können auch in der Sprache sein.
Zum Beispiel in der Fach·sprache.
Hat eine Sprache keine Barrieren?
Können wir also alles gut verstehen?
Dann ist die Sprache eine barriere·arme Sprache.

Leichte Sprache kann man schreiben.
Leichte Sprache kann man aber auch sprechen.

Leichte Sprache hilft vielen Menschen.
Zum Beispiel:

  • Menschen mit Lern·schwierigkeiten.
    Viele Menschen mit Lern·schwierigkeiten finden Leichte Sprache gut.
  • Manche Menschen haben als Kind eine andere Sprache gelernt.
    Jetzt lernen diese Menschen auch Deutsch.
    Leichte Sprache kann diesen Menschen am Anfang beim Lernen helfen.
  • Manche Menschen haben die Krankheit Demenz.
    Diese Menschen verstehen durch ihre Krankheit manche Dinge nicht mehr so gut.
    Aber Menschen mit Demenz können Leichte Sprache trotzdem gut verstehen.

Zusammengefasst heißt das: Leichte Sprache ist eine speziell geregelte einfache Sprache und zielt auf eine besonders leichte Verständlichkeit ab. Neben der Leichte(n) Sprache gibt es zudem die Einfache Sprache, eine weniger strikt geregelte und näher an der Standardsprache (oder auch schweren Sprache) liegende Form mit einem ähnlichen Konzept.

Die Leichte Sprache als verständliche Form des Deutschen ist über die vergangenen Jahre mit dem Ziel entwickelt worden, Menschen mit gering ausgeprägtem Lesevermögen oder einer Kommunikationseinschränkung Zugang zu geschriebenen Texten zu ermöglichen. Leichte Sprache ist daher ein wichtiges Instrument der Inklusion. Menschen mit Behinderungen haben z. B. in Deutschland ein gesetzlich verankertes Recht, auf Informationen in einer für sie geeigneten Form zugreifen zu können. Die Grundlage dieses Rechts ist das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) von 2002 mit seiner Umsetzungsverordnung BITV 2.0 (Barrierefreie-Informationstechnikverordnung) von 2011. Grundlage für das Gesetz und die Verordnung sind die Beschlüsse der UN-Behindertenrechtskonvention aus 2008, die teilweise in die deutsche Gesetzgebung übernommen wurden. Wie die rechtliche Grundlage in anderen Ländern aussieht, insbesondere in Italien, darüber erfährst du schon bald mehr in einem weiteren Blogartikel.

Leichte Sprache soll also die selbstständige Informationssuche und damit Selbstbestimmung von erwachsenen Menschen verbessern, die aus unterschiedlichen Gründen, vorübergehend oder dauerhaft, Probleme mit einem komplexen Satzbau haben und Fremdwörter nicht verstehen.

Das bringt uns zur …

Scheißscheibe mit 2 Pfeilen drin, die mithilfe eines Ständers auf dem Boden steht. Die inneren Kreise der Scheibe sind farbig. Bildtext: Bunte Zielgrupp

Zielgruppe der Leichten Sprache

Texte in Leichter Sprache haben keine klar definierte Zielgruppe, vielmehr richten sie sich an all diejenigen, denen standardsprachliche oder fachsprachliche Texte Probleme bereiten. Überall gibt es Expertinnen und Experten für die unterschiedlichsten Branchen und Bereiche und viele von diesen Spezialisten kommunizieren mit uns über Texte.
Die Adressatinnen und Adressaten von Texten in Leichter Sprache sind daher diejenigen Menschen, die mit einem Text nicht zurechtkommen und daher in einer bestimmten Situation eine „einfachere Version“ dieses Textes bevorzugen würden. Im Grunde genommen trifft das auf einen Großteil von uns zu – denken wir nur mal an Schreiben vom Amt, vom Arzt oder vom Gericht.
Betrachtet man die Zielgruppe etwas genauer und geht weg von konkreten Situationen, in den wir uns alle eine einfachere Sprache wünschen, sind die Adressatinnen und Adressaten von Texten in Leichter Sprache vorwiegend Menschen mit einer Kommunikationseinschränkung.

Für Übersetzungen in die Leichte Sprache sind diese Personen diejenigen, auf die die größte Aufmerksamkeit gelegt wird. Leichte Sprache sollte sich immer an den Verstehensvoraussetzungen dieser primären Adressatinnen und Adressaten ausrichten:

Personen mit Kommunikationseinschränkungen sind beispielsweise:

  • Menschen mit geistiger Behinderung
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten
  • Menschen mit demenziellen Erkrankungen
  • Menschen mit Sinnesbehinderungen
  • Menschen mit Aphasie
  • Menschen mit Autismus
  • Menschen mit Legasthenie
  • Menschen mit geringen Deutschkenntnissen (Deutsch als Zweitsprache).

Dabei können die Kommunikationseinschränkungen durch ganz unterschiedliche Art und Weise entstanden sein:

  • aufgrund einer Behinderung
  • aufgrund divergierender Bildungschancen
  • aufgrund einer abweichenden Erstsprache

Grundlage einer guten Übersetzung in Leichte Sprache sind die Bedürfnisse dieser Personengruppen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass nicht jede dieser Personen Leichte Sprache dauerhaft benötigt. Auch sollte man unterscheiden, ob es sich um Muttersprachler*innen in der jeweiligen Sprache handelt, ob eine oder mehrere Sprachen gesprochen werden und ob andere Sprachen auch in der Schrift beherrscht werden.

Es gibt keine aktuellen Studien, die tatsächlich Zahlen liefern, um herauszufinden, wie viele Menschen potenziell auf Leichte Sprache angewiesen sind oder diese bevorzugen würden. 2018 wurde die Leo.-Studie (Grotlüschen et al.) veröffentlicht, wonach ca. 16,8 Millionen Menschen der erwerbsfähigen Bevölkerung (also zwischen 16 und 64 Jahren) zu den Adressaten und Adressatinnen gehören. In dieser Studie wurden die „typischen“ Adressaten und Adressatinnen von Leichter Sprache jedoch nicht vollständig erfasst (vor allem, weil diese oftmals nicht als erwerbsfähig gelten) – die potenzielle Zielgruppe in Deutschland ist also noch höher.

Die runde Kuppel einer alten Bibliothek - teilweise sieht man die Bücherregale. Bildtext: Woher kommt die Leichte Sprache?

Wie ist die Leichte Sprache entstanden?

Die Leichte Sprache ist – auch wenn es manchmal so scheint – keine deutsche Erfindung. Ganz im Gegenteil: Deutschland ist in seinen Bemühungen, eine barrierearme Sprache zu integrieren, eher ein Nachzügler – obwohl, es gibt Länder, die noch weiter hinten liegen.

Die Initialzündung für die heutige Leichte Sprache war eine Empowerment-Bewegung im angloamerikanischen Bereich, die in den 1960er-Jahren durch das Engagement und den Eintritt für Selbstbestimmung und Chancengleichheit von Menschen mit Behinderungen entstanden ist. Schnell wurden auch andere Länder auf diese Initiative aufmerksam und so fanden sich auch in Europa, vorwiegend in Finnland und Schweden, Anhänger dieser Bewegung. Die Forderung nach „Plain English“ wurde immer lauter.

So kam es, wie es kommen musste: Seit Ende der 90er-Jahre wurde eine verständlichere, leichtere Variante der Sprache auch in Deutschland immer stärker gefordert. Ein europäisches Projekt, genannt „Pathways“, nahm 2007 die Arbeit auf und stellte sprachübergreifende Prinzipien für leicht lesbare Texte zusammen – mit dem Ziel, Texte in mehreren europäischen Sprachen zugänglich zu machen. Hier entstand auch der Vorschlag einer einzigen Erleichterungsvariante, die maximal verständlichkeitsorientiert sein sollte. Die deutsche Version dieser Erleichterungsvariante trug ab dem Moment die Bezeichnung „Leichte Sprache“. Das Projekt wurde von Inclusion Europe, der „Europäischen Vereinigung von Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien“ unterstützt und getragen. Auch das 2006 entstandene Netzwerk Leichte Sprache hat sich im Anschluss stark engagiert und so fand die Forderung nach Texten in Leichter Sprache auch politisch Gehör. Das führte dazu, dass die Leichte Sprache in der Barreirefreie-Informationstechnik-Verordnung 2.0 von 2011 und im novellierten Behindertengleichstellungsgesetz von 2016 festgehalten wurde.

Und damit zur Umsetzungsvorgabe – zumindest für die Träger öffentlicher Gewalt – wurde …

Ein Schreibblock, ein Stift und ein Wörterbuch liegen auf einem Tisch. Bildtext: Barrierearme Sprache

Was sind denn nun die Regeln der Leichten Sprache?

Tja, das ist wohl der schwierigste Teil dieses Artikels. Warum? Das wirst du gleich sehen. Durch die Geschichte und die verschiedenen Akteure im Bereich der Leichten Sprache sind nach und nach auch unterschiedliche Regelwerke, fast schon Schulen, entstanden.

Dabei gibt es sowohl Regeln, die von Interessenvertreterinnen und -vertretern und Selbstvertretungsgruppen aufgestellt wurden als auch Regeln, die aus der wissenschaftlichen Forschung stammen.

Zu den Selbstvertretungsgruppen, die die Entwicklung der Leichten Sprache maßgeblich in Deutschland oder Europa beeinflusst haben, zählen das Netzwerk Leichte Sprache (inklusive Mensch zuerst – Netzwerk People First Deutschland e. V. als Teil des Netzwerks) und Inclusion Europe. Auch der Bundesverband Alphabetisierung hat besondere Empfehlungen für die Leichte Sprache in Alphabetisierungskursen herausgegeben.

In Deutschland gibt es zudem die Forschungsstelle Leichte Sprache der Universität Hildesheim, die Forschungen im Rahmen der LeiSA-Studie der Universität Leipzig sowie die Deutsche Gesellschaft für Leichte Sprache und in Österreich Capito von Atempo, wobei es inzwischen auch in Deutschland Standorte von Capito gibt.

Die Regeln hier alle zu erläutern, würde diesen Blogbeitrag sprengen. Daher gehe ich in anderen Artikeln noch mal auf die einzelnen Regeln ein. Wichtig ist aber, zu verstehen, dass die Regeln der einzelnen Akteure aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen kommen. So sind die Selbstvertretungsgruppen viel stärker an den jeweiligen Zielgruppen orientiert, für die sie sich starkmachen. Das ist wunderbar und hilft auch Übersetzer*innen – gerade auch durch die in diesen Regelwerken vorgeschriebene Arbeit mit Prüfgruppen – sich noch besser mit der Leichten Sprache auseinanderzusetzen und so die Übersetzungstechnik und auch die Übersetzungen selbst zu verfeinern. Der Nachteil ist hier jedoch, dass sich die Regelwerke oft auf eine bestimmte Zielgruppe fokussieren und andere Zielgruppen ein wenig aus dem Blickfeld fallen.

Es geht bei der Leichten Sprache natürlich darum, eine möglichst verständliche und für alle gut lesbare Sprache zu haben – daher ist die Orientierung am niedrigsten Kommunikationslevel sicher wichtig. Dennoch gibt es Texte, die für eine bestimmte Zielgruppe nicht von Interesse sind, für eine andere aber von großem Interesse. In der Regel kommt dann noch hinzu, dass diese Zielgruppe ein anderes Kommunikationslevel hat. Was dann?

Regeln sind gut, sollten aber flexibel angewendet werden können

Ich selbst übersetze nach Regeln, die aus einer Mischung der verschiedenen Regelaufsteller*innen bestehen. Als Allererstes orientiere ich mich an den Regeln der Forschungsstelle Leichte Sprache (FLS). Das hat auch einen Grund – denn als studierte Übersetzerin bin ich es gewohnt, mich an der Wissenschaft zu orientieren. Denn Übersetzen ist für mich ein Handwerk und im Studium lernt man vieles über dieses Handwerk – zum Beispiel über die Geschichte oder die mit den Sprachen verknüpften kulturellen Einflüsse. Und das Gleiche gilt in den Grundprinzipien auch für die Leichte Sprache. Aber wie auch bei der Übersetzung oder dem Lektorat ist die Zielgruppe der entscheidende Faktor – die Regeln helfen alle nichts, wenn die Adressatinnen und Adressaten den Text nicht verstehen. Egal, ob nun ein Satz über zwei Zeilen weitergeht oder mit Mediopunkt oder Bindestrich Komposita und andere schwer zu lesende Begriffe getrennt werden.

Für mich gilt: Das Textverständnis ist in der Leichten Sprache das wichtigste – und das bestimmt die jeweilige Zielgruppe des spezifischen Textes. Ist die Zielgruppe groß und es sollen Personen mit unterschiedlichen Kommunikationseinschränkungen die Texte lesen oder anhören können, dann muss auch das Verständlichkeitslevel auf all diese verschiedenen Menschen ausgerichtet sein und eben der einfachsten Form entsprechen. Ist der Text für einen sehr eng umrissenen Kontext, der mit großer Sicherheit nur eine bestimmte Zielgruppe – beispielsweise demenziell veränderte Personen – anspricht, dann sollte der Text so geschrieben sein, dass diese Adressatinnen und Adressaten den Text verstehen. Und deswegen ist auch die Arbeit mit Prüfgruppen so wichtig und für mich unabdingbar bei einer Übersetzung in eine barrierearme leicht verständliche Sprache wie die Leichte Sprache.

Aber, bei den Prüfgruppen gilt wieder das Gleiche wie bei den Regeln der Leichten Sprache. Möchte ich wirklich alle Zielgruppen einbeziehen und sicherstellen, dass der Text tatsächlich eine für alle verständliche und lesbare Sprache hat, dann muss ich auch alle Zielgruppen in einer Prüfgruppe (oder mehrere) vertreten haben. Das ist aber – ich würde mal sagen zu 90 % nicht der Fall. Das hat ganz unterschiedliche Gründe, die ich zu einem späteren Zeitpunkt beleuchten möchte. Wenn man die Theorie hernimmt, wäre es aber nur logisch, die Texte, die für die Allgemeinheit und damit für alle Zielgruppen gedacht sind, auch mit einer oder mehreren Prüfgruppen zu prüfen, die eine „repräsentative“ Mischung der Adressatinnen und Adressaten abbilden, oder?

Okay, jetzt habe ich mich etwas in Rage geschrieben … 🙂

Ich denke aber, du hast jetzt einen ganz guten Eindruck von der Idee der Leichten Sprache und kannst sie besser einordnen. Falls nicht, melde dich direkt bei mir oder über einen Kommentar, denn dieser Artikel ist nicht in Stein gemeißelt und kann jederzeit um Anmerkungen etc. ergänzt werden. So wie die Sprache sich verändert, so verändert sich auch unser Verständnis zu bestimmten Themen.

Pfiat di!
Sabrina

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