Schreibe dein eigenes Buch! Foto von einem Füllfederhalter in Gold vor weißem Hintergrund

Schreibe dein eigenes Buch

Ein eigenes Buch schreiben – das ist für viele Menschen ein Traum, den sie schon lange hegen. Doch wie wird dieser Realität?

S·A·B·R·I·N·A Schreibe dein eigenes Buch Schreibe dein eigenes Buch

Hinter einem Buch steckt mehr Arbeit als auf den ersten Blick ersichtlich. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie du deinen Roman und dein Sachbuch planst, schreibst, veröffentlichst, verkaufst und erfolgreich vermarktest. Anhand einzelner Schritte gehen wir gemeinsam den Weg bis zur Veröffentlichung.

Fragst du dich jetzt:

Hä, das alles in nur einem Artikel, wie geht denn das? Andere schreiben darüber ganze Bücher. Natürlich geht das nicht. Zu einem Buchprojekt gehören viele Überlegungen, Entscheidungen und Schritte. Hier findest du entsprechend eine Übersicht der Phasen, die du während der Erstellung deines eigenen erfolgreichen Buchs durchläufst.

Bist du in einer bestimmten Phase und möchtest dich intensiver mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen? Dann biege in die weiteren Detailartikel und -Videos ab und komme hierher zurück, wenn du mit der nächsten Phase starten möchtest.

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Ein eigenes Buch schreiben – das ist für viele Menschen ein Traum, den sie schon lange hegen. Doch wie wird dieser Realität?

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Hinter einem Buch steckt mehr Arbeit als auf den ersten Blick ersichtlich. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie du deinen Roman und dein Sachbuch planst, schreibst, veröffentlichst, verkaufst und erfolgreich vermarktest. Anhand einzelner Schritte gehen wir gemeinsam den Weg bis zur Veröffentlichung.

Fragst du dich jetzt:

Hä, das alles in nur einem Artikel, wie geht denn das? Andere schreiben darüber ganze Bücher. Natürlich geht das nicht. Zu einem Buchprojekt gehören viele Überlegungen, Entscheidungen und Schritte. Hier findest du entsprechend eine Übersicht der Phasen, die du während der Erstellung deines eigenen erfolgreichen Buchs durchläufst.

Bist du in einer bestimmten Phase und möchtest dich intensiver mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen? Dann biege in die weiteren Detailartikel und -Videos ab und komme hierher zurück, wenn du mit der nächsten Phase starten möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Ziel:
Beststeller

Dein Ziel ist es, einen Bestseller zu schreiben?

Als Grundvoraussetzung solltest du dich gut organisieren können und den nötigen Biss haben.

Besonders wenn du dir das Ziel gesetzt hast, einen Bestseller zu schreiben. Und keine Sorge, Bestseller können geschrieben werden, aber es steckt viel harte Arbeit – hauptsächlich im Bereich Marketing – dahinter. Aus einem Buch wird nur dann ein Verkaufsschlager, wenn du regelmäßig und langfristig am Erfolg deines Buchs arbeitest.

Um das zu schaffen, organisatorisch und psychisch, braucht es bestimmte Arbeitsschritte (ich nenne sie Phasen), die du „beschreitest“ oder mit denen du dich auseinandersetzt.

Und zu der ersten Phase gehört die Frage: Steckt ein Autor oder eine Autorin in dir?

Holztisch mit Buch Garn und Glasvase mit verblühten Blumen
Einen Roman schreiben. Foto: Ein Behälter mit blauer Tinte steht auf einem Buch, das auf einem Tisch liegt. Daneben liegt ein Zettel mit dem Text: The End. Alles ist mit blauer Tinte besprenckelt. Bildtext: Ein Buch schreiben. Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Buch!

Einen Roman schreiben: von der Idee zum Buch

Ich habe schon als Kind davon geträumt, einmal einen Roman zu schreiben und meine eigene Welt zu erdenken und zu entwickeln. Okay, als Kind ist vielleicht etwas übertrieben – meine erste Rohfassung habe ich mit 12 Jahren geschrieben.

Weiterlesen »
Einen Roman schreiben. Foto: Ein Behälter mit blauer Tinte steht auf einem Buch, das auf einem Tisch liegt. Daneben liegt ein Zettel mit dem Text: The End. Alles ist mit blauer Tinte besprenckelt. Bildtext: Ein Buch schreiben. Die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Buch!

Einen Roman schreiben: von der Idee zum Buch

Ich habe schon als Kind davon geträumt, einmal einen Roman zu schreiben und meine eigene Welt zu erdenken und zu entwickeln. Okay, als Kind ist vielleicht etwas übertrieben – meine erste Rohfassung habe ich mit 12 Jahren geschrieben.

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Welche Eigenschaften
benötigst du als Buchautor*in?

Es gibt da draußen eine Menge Menschen, Menschen wie dich und mich, die schon lange mit der Idee von einem eigenen Buch schwanger gehen, die ihr eigenes Buch veröffentlichen wollen.

Ich habe vor einiger Zeit mal den Test gemacht und in meinem Freundeskreis gefragt, ob schon mal jemand ein Buch veröffentlichen wollte und tatsächlich, jede*r Zweite hatte bereits darüber nachgedacht. Und weißt du, wie viele diese Idee umgesetzt haben? Niemand. Warum ist das so?

Oft verbinden wir diese Idee von „mein Buch schreiben“ mit einer romantischen Vorstellung eines Autors oder einer Autorin, die mit einer Kanne Tee oder Kaffee gemütlich an einem Schreibtisch vor sich hin schreiben. Manchmal ist auch ein bisschen Hektik dabei, denn der oder die Verleger*in wartet schließlich schon zusammen mit den Leser*innen auf das nächste Buch. Kaum ist das Buch veröffentlicht, sind die Medien nicht mehr zu halten und auch der Film ist praktisch schon fertig.

Mit diesem Kopfkino setzen wir uns an unseren nicht ganz so gemütlichen Schreibtisch, der nicht in einem schönen Haus steht, und schreiben mehr oder weniger halbherzig drauflos. Eines Tages kommt der innere Kritiker, der Alltag oder die Ablenkung um die Ecke und aus dem Projekt wird nichts.

Als zukünftige*r Buchautor*in sind bestimmte Eigenschaften daher besonders wichtig. Vermutlich kommen dir einige sofort bekannt vor und mit manchen hättest du nicht gerechnet.

Und, hast du mit all diesen Eigenschaften gerechnet? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Wichtig ist, dass du vor dem Planen und Schreiben deines Buchs überlegst, welche Eigenschaften auf dich zutreffen und welche Eigenschaften dir noch fehlen.

Hast du Lust, dir die fehlenden Eigenschaften anzueignen? Prima, denn dann bist du auf dem besten Weg dahin Buchautor*in zu werden.

Nutze dein „Warum“ als deinen größten Antrieb!

Hast du eine Idee, wieso viele Debütautor*innen beim Schreiben früher oder später aufgeben? In der Regel machen sie sich zu Beginn des Projekts zu wenig Gedanken und starten direkt mit dem Schreiben. So wird das Buch zu einer unüberschaubaren Aufgabe, die sie nicht mehr in den Griff kriegen oder wollen.

Dabei lassen sich erfolgreiche Buchprojekte oft einfach nur auf gute Planung zurückführen: Wenn du dein Buchprojekt vorbereitest, planst und strukturiert vorgehst, dann stellst du es auch fertig. Denn hast du einen Plan im Kopf (auch wenn dieser nur grob ist), schreibst dich ein Buch fast von allein.

Hast du dir also Gedanken darüber gemacht, ob du die Eigenschaften für eine* Buchautor*in mitbringst, kommt als Nächstes die Planungsphase, mit der du die Basis für die Umsetzung legst und die dich zum fertigen Buch und zu einer großen Fangemeinde bringt.

Lesende Frau mit langen blonden Haaren und Kleid sitzt auf einem Stein im Freien

Planung
ist das halbe Buch

Du bist dir bewusst, dass der Weg zum Buch ein langer Weg sein kann, und hast Lust darauf, diesen Weg zu gehen und die Welt der Bucherstellung zu erkunden? Prima! Dann startest du jetzt mit der Planung deines Buchprojekts.

Je nachdem, ob du einen Roman oder ein Sachbuch schreiben möchtest, (abhängig von deinem Warum und Wieso), gibt es bestimmte Themen, mit denen du dich vor dem Schreiben auseinandersetzen solltest.

Möchtest du einen belletristischen Roman schreiben, dann gehört zur Planung auch die Planung deiner Geschichte. Diese Planung wird oftmals als Story Structure, Plot oder Plot-Methode bezeichnet und bedient sich in der Regel bewährter Abläufe, die bisher in erfolgreichen Büchern als Struktur ausgemacht wurden.

Aber auch als Sachbuch-Autor*in hast du nach der Planung deines Projektes eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was du in deinem Buch behandeln solltest und welche Themen für deine Zielgruppe interessant sind. Diese kannst du bereits jetzt in Form einer Gliederung fixieren.

Sowohl die Story Structure im Bereich Belletristik als auch die Gliederung für dein Sachbuch helfen dir in der nächsten Phase, in die du nun starten kannst. Zücke den Füllfederhalter 😉, denn jetzt geht es ans Schreiben!

Bild vom Kapitel- & Szenenplan zur Überarbeitung des Manuskripts auf einem Tisch mit einer Blumenvase.

Mein Kapitel- und Szenenplan

Du hast das Gefühl, dass eine Story Structure bzw. ein Plot genau das Richtige zum Planen deines belletristischen Romans ist? Dann sichere dir jetzt meinen Kapitel- & Szenenplan und steige direkt in die Planung deiner Geschichte ein. 

Abonniere meinen Newsletter* über das nachfolgende Formular und erhalten automatisch meine Vorlage inkl. Anleitung zugeschickt.

*Natürlich kannst du dich jederzeit aus dem Newsletter wieder austragen.

Bild vom Kapitel- & Szenenplan zur Überarbeitung des Manuskripts auf einem Tisch mit einer Blumenvase.

Mein Kapitel-
und Szenenplan

Du hast das Gefühl, dass eine Story Structure bzw. ein Plot genau das Richtige zum Planen deines belletristischen Romans ist? Dann sichere dir jetzt meinen Kapitel- & Szenenplan und steige direkt in die Planung deiner Geschichte ein. 

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Endlich ...
schreiben

Nach der umfangreichen, manchmal etwas langatmigen, aber auf jeden Fall in Richtung Siegertreppchen bringenden Planungsphase geht es ans Schreiben! Vielleicht hast du bereits gedacht, es wird nie dazu kommen … aber weit gefehlt – jetzt geht es los.

In dieser Phase solltest du dich unbedingt auf das Schreiben konzentrieren, d. h. keine Schönheit-OPs an den Dateien, keine Bilder in Canva anfertigen, keine Social-Media-Aktionen nebenbei – halte dich an deine Planung und nutze diese Zeit für das, wofür sie da ist.

In der Schreibphase geht es einzig und allein um die Arbeit am Text.

Du erlernst sukzessiv das Schreibhandwerk, indem du selbst schreibst, aber auch durch die Teilnahme an verschiedenen Schreibkursen, die dir helfen, dein Handwerk zu verfeinern.

  • Einen Roman zu schreiben ist etwas anderes, als einen Text für eine Webseite oder einen Flyer zu schreiben, daher solltest du selbst mit Schreiberfahrung vor dem Schreiben deines Buchs mit einem Schreibkurs starten. Dort lernst zu essenzielle Dinge für deinen Roman wie die Entwicklung der Welt, in der deine Geschichte spielt, die Figurenentwicklung, wie du Dialoge schreibst und wie du das sogenannte Show-don’t-tell-Prinzip anwendest.

 

  • Um erfolgreich ein Sachbuch schreiben zu können, bedarf es einem journalistischen Schreibhandwerk, welches du ebenfalls in Schreibkursen oder im Rahmen eines Schreib-Coachings lernen kannst.

Ausgehend von deinen Recherchen und deinen Gedanken erstellst du eine Gliederung, eine Story Structure oder einen ausführlichen Plot, und definierst für jeden Abschnitt eine Deadline, innerhalb derer du eine Szene, ein Kapitel, einen Abschnitt oder einen Dialog geschrieben haben willst. Damit du dein Buch zügig schreiben kannst, solltest du strukturiert arbeiten und dich danach voll auf den Schreibprozess einlassen, ohne groß über die Struktur oder die Gliederung nachdenken zu müssen.

Du schreibst nach den Schreibroutinen, die du dir in der Planungsphase – allerspätestens aber jetzt – erarbeitet hast.

  • Beginne damit, regelmäßig Texte zu schreiben bzw. einzelne Szenen oder Kapitel deines Buchs zu schreiben und setzte dir Wortziele, die du in einer bestimmten Zeit erreichen möchtest. Durch das regelmäßige Schreiben entwickelst du nach und nach einen eigenen Schreibstil. Hast du dein erstes Wortziel erreicht, dann analysiere deinen Text, z. B. indem du ihn dir laut vorlesen lässt. Vieles fällt einem beim stillen Lesen nicht auf, hört man den Text jedoch, merkt man schnell, dass der Text und die Textmelodie noch nicht ganz rund sind. Pfeile an deinem Schreibstil und passe den bisher entstandenen Text an die Erwartungen deiner Zielgruppe an. Lege auch den Umfang der Kapitel und Unterkapitel bzw. Szenen fest und notiere dir Idee, die dir während des Schreibprozesses einfallen, in einem Offline- oder Online-Notizbuch. Wichtig: Schau dir die Notizen erst am Ende des Schreibprozesses an, denn sonst verzettelst du dich schnell darin. Überlege dir zudem, wie du mit Schreibblockaden umgehen willst, wie du dich regelmäßig motivieren kannst und plane Pausen vom Schreiben mit ein.

Du überarbeitest deinen Text, nachdem du ihn geschrieben hast, hinterfragst ihn kritisch, streichst, ergänzt und bearbeitest ihn so lange, bis er sich für dich rund anfühlt.

  • Dafür nutzt du am besten die Notizen, die du dir während des Schreibprozesses gemacht hast, überprüfst, ob die Punkte, die du in deiner Gliederung aufgeführt hast, auch wirklich behandelt wurden und ob der Umfang der Themen passt.

 

  • Als Roman-Autor*in kannst du hier zusätzlich deinen Plot oder deine Story Structure heranziehen und deine Geschichte anhand verschiedener Punkte hinterfragen und anpassen.

Um dir das Schreiben zu vereinfachen, kannst du neben den bekannten Textverarbeitungsprogrammen weitere Tools nutzen, die dich zum Beispiel bei der Stilanalyse, den Charakterinformationen, dem Umfang deiner Szenen, Kapitel und Unterkapitel unterstützen und dir viele Informationen auf einen Blick anzeigen.

Kreative Arbeit am Schreibtisch. Foto von einer Person am Schreibtisch, die am Laptop arbeitet und einige Notizbücher neben sich liegen hat.

Dein Manuskript
fertigstellen

Wow, geschafft! Dein Buch ist geschrieben und es war vermutlich einfacher als du dachtest, oder?

Doch an dieser Stelle gibt es keine wohlverdiente Pause, ganz im Gegenteil, denn ich vermute mal, du bist jetzt Feuer und Flamme und möchtest dein Buch endlich veröffentlichen, richtig?

Dennoch solltest du dir einen kurzen Moment nehmen und es genießen, dass du ein Buch geschrieben hast, bevor es in den nächsten Sprint geht. Denn jetzt heißt es, das Buch zu vermarkten und zu verkaufen und genau hier stellst du für diesen Prozess die Weichen.

In der Fertigstellungsphase warten einige spannende, herausfordernde und schöne Aufgaben auf dich als Buchautor*in:

Notizbuch und Stift auf einem weißen Tisch mit verschwommenen Hintergrund

Testleser finden

Du übergibst deinen Text, welcher inzwischen zu einem Manuskript geworden ist, an Testleser*innen und arbeitest im Anschluss das Feedback in dein Manuskript ein. Überlege dir dabei genau, wer deine Testleser*innen sein sollen: Familie und Freunde sind meistens „zu nett“ zu deiner Geschichte und halten sich mit Kritik eher bedeckt. Suche eher nach Menschen, die dich nicht kennen und die dem entsprechen, was du in der Planungsphase als Wunschleser*in definiert hast.

Denke bei der Zusammenarbeit mit Testleser*innen an die Eigenschaften eines guten Autors und einer guten Autorin.

Du beauftragst ein Lektorat und ein Korrektorat, um der Welt ein Buch in guter Qualität zu präsentieren, das deinen Leser*innen ins Auge sticht.

Ein*e Korrektor*in schaut dein Manuskript auf Grammatik- und Rechtschreibfehler durch. Ein*e Lektor*in korrigiert den Text nicht nur, sondern gibt dir primär Feedback zum logischen Aufbau des Texts, entdeckt Lücken und hilft dir, diese zu füllen. Mit einem Lektor oder einer Lektorin an der Seite kannst du ein Buch schreiben, dass Leser*innen langfristig anzieht.

Lege den endgültigen Titel deines Buchs fest. Du erinnerst dich sicher, dass du in der Planung du einen ersten Titel festgelegt hast – einen Arbeitstitel. 

Nun ist der Schritt gekommen, herauszufinden, ob dein Wunschtitel schon durch ein anderes Buch „besetzt“ ist (dann musst du erneut in die Titelrecherche gehen) oder ob dein Wunschtitel „frei“ ist. In diesem Fall überprüfst du diesen Titel auf seine SEO-Eigenschaften und passt ihn so an, dass er nicht nur deinem Wunsch entspricht, sondern auch von deinen Leser*innen im Web gefunden wird.

Wähle passende Buchformate und Preise aus, die die Leser*innen ansprechen und die in dem Bereich, in dem du veröffentlichen möchtest, Standard sind. Solltest du als Self-Publisher*in veröffentlichen wollen, achte hier auf die Buchpreisbindung und auf die verschiedenen Tantiemen-Modelle der jeweiligen Plattformen, denn diese sind teilweise vom Verkaufspreis abhängig. Gebe die Informationen zum Buchformat im nächsten Schritt sowohl an die/den Cover-Designer*in als auch an die/den Buchsatz-Profi weiter

Du beauftragst eine*n Designer*in damit, ein Cover für dein Buch zu erstellen und besprichst deine Vorstellungen in Form eines Briefings mit dem- oder derjenigen.

Denke bei diesem Schritt daran: Das Cover ist das Verkaufsmerkmal Nr. 1, egal, ob das Buch als E-Book oder als Taschenbuch angeboten wird. Behalte dabei auch die drei wichtigen Faktoren im Auge, die bei keinem Buchcover fehlen dürfen.

Lasse dein Buch professionell setzen, denn jede*r Leser*in erkennt, ob das Buch im DIY-Verfahren gesetzt oder ob der Buchsatz durch einen Profi erstellt wurde. Inzwischen gibt es einige Tools, die es auch Laien ermöglichen, ein Buch zu formatieren und zu setzen und es für Vertriebsplattformen wie Amazon oder Thalia vorzubereiten. Egal, welche Variante du nutzt, lasse dir auf jeden Fall vorher ein Probeexemplar zuschicken oder lade es auf deinen E-Reader. 

Bist du zufrieden mit dem Ergebnis? Dann ist jetzt der Moment gekommen: die Veröffentlichung.

Testleser finden

Du übergibst deinen Text, welcher inzwischen zu einem Manuskript geworden ist, an Testleser*innen und arbeitest im Anschluss das Feedback in dein Manuskript ein. Überlege dir dabei genau, wer deine Testleser*innen sein sollen: Familie und Freunde sind meistens „zu nett“ zu deiner Geschichte und halten sich mit Kritik eher bedeckt. Suche eher nach Menschen, die dich nicht kennen und die dem entsprechen, was du in der Planungsphase als Wunschleser*in definiert hast.

Denke bei der Zusammenarbeit mit Testleser*innen an die Eigenschaften eines guten Autors und einer guten Autorin.

Du beauftragst ein Lektorat und ein Korrektorat, um der Welt ein Buch in guter Qualität zu präsentieren, das deinen Leser*innen ins Auge sticht.

Ein*e Korrektor*in schaut dein Manuskript auf Grammatik- und Rechtschreibfehler durch. Ein*e Lektor*in korrigiert den Text nicht nur, sondern gibt dir primär Feedback zum logischen Aufbau des Texts, entdeckt Lücken und hilft dir, diese zu füllen. Mit einem Lektor oder einer Lektorin an der Seite kannst du ein Buch schreiben, dass Leser*innen langfristig anzieht.

Lege den endgültigen Titel deines Buchs fest. Du erinnerst dich sicher, dass du in der Planung du einen ersten Titel festgelegt hast – einen Arbeitstitel. 

Nun ist der Schritt gekommen, herauszufinden, ob dein Wunschtitel schon durch ein anderes Buch „besetzt“ ist (dann musst du erneut in die Titelrecherche gehen) oder ob dein Wunschtitel „frei“ ist. In diesem Fall überprüfst du diesen Titel auf seine SEO-Eigenschaften und passt ihn so an, dass er nicht nur deinem Wunsch entspricht, sondern auch von deinen Leser*innen im Web gefunden wird.

Wähle passende Buchformate und Preise aus, die die Leser*innen ansprechen und die in dem Bereich, in dem du veröffentlichen möchtest, Standard sind. Solltest du als Self-Publisher*in veröffentlichen wollen, achte hier auf die Buchpreisbindung und auf die verschiedenen Tantiemen-Modelle der jeweiligen Plattformen, denn diese sind teilweise vom Verkaufspreis abhängig. Gebe die Informationen zum Buchformat im nächsten Schritt sowohl an die/den Cover-Designer*in als auch an die/den Buchsatz-Profi weiter

Du beauftragst eine*n Designer*in damit, ein Cover für dein Buch zu erstellen und besprichst deine Vorstellungen in Form eines Briefings mit dem- oder derjenigen.

Denke bei diesem Schritt daran: Das Cover ist das Verkaufsmerkmal Nr. 1, egal, ob das Buch als E-Book oder als Taschenbuch angeboten wird. Behalte dabei auch die drei wichtigen Faktoren im Auge, die bei keinem Buchcover fehlen dürfen.

Lasse dein Buch professionell setzen, denn jede*r Leser*in erkennt, ob das Buch im DIY-Verfahren gesetzt oder ob der Buchsatz durch einen Profi erstellt wurde. Inzwischen gibt es einige Tools, die es auch Laien ermöglichen, ein Buch zu formatieren und zu setzen und es für Vertriebsplattformen wie Amazon oder Thalia vorzubereiten. Egal, welche Variante du nutzt, lasse dir auf jeden Fall vorher ein Probeexemplar zuschicken oder lade es auf deinen E-Reader. 

Bist du zufrieden mit dem Ergebnis? Dann ist jetzt der Moment gekommen: die Veröffentlichung.

Coverbild für das Newsletter Pop-Up von SABRINAs Sprachen-Gazette. Foto vone einem weißen offenen Briefumschlag, inden 4 Gänseblümchen gesteckt wurden.

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In meiner Sprachen-Gazette, die du zweimal im Monat zugeschickt bekommst, erhältst weitere Tipps & Tricks zum Schreiben deines Buchs, erfährst als Erste*r von neuen Produkten und Vorlagen und hast die Möglichkeit, dich mit mir zu verschiedenen Themen rund ums Buch auszutauschen. 

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Dein Buch für die
Veröffentlichung vorbereiten

Diese Phase ist eher eine schwimmende Phase, also eine Phase, in die du immer dann eintrittst, wenn dein selbst an deinem Manuskript gerade nicht weiterarbeiten kannst. Zum Beispiel während der Lektor oder die Lektorin dein Buch prüft, du auf Antwort vom Verlag oder vom Literaturagenten wartest oder deine Testleser*innen mit deinem Manuskript beschäftigt sind.

In dieser Phase bereitest du dein Launch vor und sorgst so für einen positiven Start deines Buchs in die Welt. Du hast ein Buch geschrieben und willst natürlich, dass möglichst viele es lesen und dass es sich gut verkauft – here we go! Klemme dich hinter die folgenden Maßnahmen, um dein Ziel zu erreichen!

Erstelle Werbe- und Begleittexte für Webseiten und gedruckte Werbematerialien. Dazu gehören etwa die kurze Autorenvorstellung für die Rückseite deines Taschenbuchs, die Texte für die Autorenseite bei Amazon und Co. bzw. für die Autorenseite des Verlags etc. Wichtig: Diese Texte müssen den Nerv deiner Wunschleser*innen treffen und sie vom Buch überzeugen, damit das Buch erfolgreich vermarkten kannst.

Nimm deine Leser*innen in die Veröffentlichung mit, das heißt, erzähle ihnen nicht erst kurz vor der Veröffentlichung oder währenddessen, dass du ein Buch geschrieben hast und wo sie es kaufen können. Fange stattdessen bereits während des Schreibens damit an (also in den geplanten Schreibpausen), deine Leser*innen über dein Buch zu informieren. Dafür kannst du verschiedene Marketing-Kanäle wie Social Media, Newsletter und vieles mehr nutzen.

Organisiere frühzeitig Rezensionen und mache Leser*innenrunden, damit du bereits zur Veröffentlichung authentische Rezensionen deines Buchs, am besten mithilfe eines Pools bestehend aus mindestens 10 Rezensenten hast. Egal, ob du dich entscheidest dein Buch nur offline oder online zu verkaufen, dein Buch wird es in die Online-Welt schaffen – entweder als Produkt, dass online gekauft/weiterverkauft wird oder als Gesprächsthema. Authentische Reviews, die im Fall online durch den Rezensenten geteilt werden, pushen dein Buch und bauen Vertrauen bei den möglichen Leser*innen auf.

Stelle ein sogenanntes Medienkit zusammen, dass du auf deiner Landingpage oder per E-Mail an Interessenten aus Presse, Funk und TV verschicken kannst, sollte dein Buch innerhalb kürzester Zeit die Buchliste/Bestseller-Liste erobern. Vorbereitung zahlt sich hier aus, denn ist es erst so weit, hast du keine Zeit mehr dazu.

Mache dir Gedanken über weitere „besondere“ Marketing- und Werbeaktionen, wie ein Gewinnspiel, bei dem du eine signiertes Probeexemplar deines Buchs verschenkst oder eine Preisaktion für das E-Book, um bei Veröffentlichung den Verkauf zu fördern. Viele Autor*innen biete diese Aktionen 1 bis 3 Monate nach der Veröffentlichung an, um Reichweite aufzubauen und da Buch bekannt zu machen. Es gibt hier unzählige Möglichkeiten, verschiedenste Varianten zu nutzen.

Schreibtisch mit Laptop, Teetasse und -Kanne sowie Blume vor Panoramafenster. Vor dem Laptop liegt ein Notizbuch.

Dein Buch
veröffentlichen

Dein Buch ist finally perfekt für die Veröffentlichung vorbereitet. Das heißt: Jetzt kann die richtig heiße Phase starten.

Das Wichtigste in dieser Phase ist das Bewusstsein dafür, dass die Veröffentlichung und die Vermarktung deines Buchs „work in progress“ ist. Du kümmerst dich also ab der Veröffentlichung in regelmäßigen Abständen um das Bekanntmachen und Verkaufen deines Buchs und lässt es nicht einfach „vor sich hindümpeln“.

In der Planungsphase hast du deine Ziele, Gründe und dein Warum definiert. Eines deiner Ziele ist es bestimmt gewesen, dass du dein Buch bestmöglich verkaufen möchtest. Richtig? 

Gut, dann nimm Anteil am Schicksal und bring dich ein in die Entwicklung deines Buchs.

Der Tag der Veröffentlichung …

… ist der Wichtigste, an dem häufig die meisten Fehler passieren. Am besten stellst du dir die Veröffentlichung eines Buchs wie die Premiere eines Films vor. Die Schauspieler zeigen sich dem Publikum, sind während der Filmvorstellung im Saal, gehen im Anschluss ins Foyer und beantworten Fragen und stellen sich für Fotos bereit. Versuche, dieses Bild auf die Veröffentlichung deines Buchs zu adaptieren. Ein Social-Media-Post am Tag der Veröffentlichung reicht nicht aus, um die „Geburt“ deines Buchs zu feiern. So lässt du enttäuschte Leser*innen zurück, die auf das Buch hin gefiebert haben und die nun sicher nicht dazu beitragen, dein Buch zu einem Erfolg werden zu lassen.

Setze dein Buch am Tag der Veröffentlichung auf die Pole Position deiner Webseite oder deiner Landing-Page, verschicke ein- oder auch zweimal einen Newsletter mit einem Hinweis auf das Buch und gehe auf Social Media live.

Die Leser*innen wollen spüren, wie sehr du dich freust und von dir hören, was an diesem Tag alles passiert. Sie möchten live mit dabei sein und spüren, wie toll dieses Gefühl für dich als Autor*in ist!

Weiße Kaffeetasse mit Schriftzug "Begin" auf einem Tisch

Dein Buch
vermarkten

In der Phase der Vorbereitung der Veröffentlichung hast du dir Gedanken über Marketing- und Werbeaktionen gemacht. In dieser Phase geht es darum, diese Maßnahmen und Aktionen anhand der definierten Kennzahlen zu analysieren und im Fall anzupassen bzw. neue zu planen.

Wie unter „Dein Buch veröffentlichen“ schon erwähnt, ist die Buchvermarktung „work in progress“, also eine Arbeit, bei der du ständig am Ball bleiben solltest. Es gibt jeden Tag unzählige Informationen, die wir gezeigt bekommen und aus denen wir das aussuchen, was uns interessiert. Deine Aufgabe in der Vermarktung ist es, Teil dieser Informationen zu sein und diese so aufzuarbeiten und so präsent zu machen, dass die richtigen Personen auf sie aufmerksam werden und sich entscheiden, sie zu lesen – also dein Buch zu kaufen. Denn sonst verschwindet das Wissen über dein Buch genauso schnell, wie Nachrichten, die keinen interessieren.

Da du das bestimmt nicht willst (denn sonst hättest du nicht bis hierher durchgehalten), benötigst du einen Plan: einen Vermarktungsplan. Und zwar einen, der die nächsten 6 bis 12 Monate abdeckt und für dich realisierbar ist.

Um deine Vermarktung erfolgreich zu machen, ist noch ein Punkt besonders wichtig:

  • Deine Leser*innen und Kund*innen interessieren sich nicht nur für das Buch, sondern auch für den oder die Autor*in. Sie möchten wissen, wer hinter dem Buch steht und was für ein Typ Mensch du bist. Du hast sicher schon von dem Begriff Storytelling gehört, oder? Menschen erinnern sich eher an persönliche Geschichten als an Fakten. Nutze das für dich und deine Vermarktung und betreibe Storytelling über dich als Autor*in, indem du über zum Beispiel diese Dinge berichtest:

Setzt du diese Phase erfolgreich um, dann hast du es geschafft:

Du hast dein eigenes Buch geplant, geschrieben, fertiggestellt, vorbereitet, veröffentlicht und vermarktet.

Herzlichen Glückwunsch!

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